Warum Fachwerkhäuser 100 Jahre und älter werden

Das Thema könnte auch lauten: Wann Fachwerkhäuser 100 Jahre und älter werden.

Gegenüber gemauerten Häusern haben Fachwerkhäuser einen entscheidenden Vorteil: Das Fachwerk bildet eine Art elastischen Gitterrahmen, der auch bei Verformung des Untergrunds seine Form in etwa hält. Gemauerte Häuser bekommen Risse und stürzen schließlich ein.

Andere Vorteile sind: Die Gefache können Stück für Stück repariert und verputzt werden und die Holzteile können einzeln ausgetauscht werden.

Holz kann leicht morsch werden oder verwittern, und das ist ein Nachteil für Fachwerkhäuser. Der kann aber umgangen werden, nämlich durch konstruktiven Holzschutz. Das bedeutet: Das Holz kann feucht werden, es muss aber immer wieder schnell austrocknen können. Wird das beachtet, dann hält Holz sehr lange. Wird das nicht beachtet, verfaulen mit der Zeit sogar Eichenbalken.

Naturrefugium Häuser haben einen weiteren Vorteil gegenüber normalen Fachwerkhäusern: Sie haben das Holz-Gitterwerk auch am Boden und sind dadurch noch steifer als normale Häuser. Die einzelnen Module können sogar als Ganzes hochgehoben und transportiert werden. Stehen sie auf einem Untergrund der sich senkt oder arbeitet, können sie zwar in Schieflage kommen, aber nicht einfallen. Man kann sie mit einem Kran anheben und wieder in die richtige Lage bringen.

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