Ein Natur Refugium Haus entsteht – 1. Das Grundstück

Nach vielen Anfragen, wie ein NaturrefugiumHaus gebaut wird, kommt nun eine Serie, die von der Auswahl des Grundstücks bis hin zum Einzug jeden Schritt ausführlich beschreibt. Diese Einführung erklärt auch, warum dieses Bauen einfacher, preiswerter, menschengerechter und langlebiger ist als konventionelles Bauen.
Das Grundstück

 

Oft wird ein Haus mit einer ganz bestimmten Vorstellung gebaut ohne daran zu denken, wie die Umgebung dazupasst. Das führt dazu, dass jeder auf seinem Grundstück etwas entstehen lässt, was keine Ganzheit mit der Umgebung beinhaltet. Und oft schirmt man sich dann durch Hecken, Mauern und Sichtschutzzäune ab.

 

Die Grundlagen für ein Bauen und Wohnen, das Menschen zufrieden stellt, ist Ganzheit. Über Ganzheit oder Ganzheitlichkeit wird viel geredet. Aber was bedeutet es für ein Haus?

 

Vereinfacht gesagt, es soll zu allem passen, was dazugehört. Zum Bewohner (auch den zukünftigen), zum Grundstück und der Umgebung, also zu den Häusern herum, zur Bautradition, zum Gesamtbild und vieles mehr. Aber keine Angst, es geht nicht darum historischen Kitsch hinzustellen – es muss einfach das Gesamtbild stimmen – und da können auch moderne Elemente dazupassen.

 

Oft wird bei einem Gebäude in einem Bebauungsgebiet nicht an Natur gedacht. Aber es ist immer was von der Natur vorhanden – und wenn wir ein Grundstück der Naturüberlassen, wird sie es sich zurückholen. Was liegt da näher, nicht den Kampf mit der Natur aufzunehmen, sondern sich auf sie einzulassen?

 

Die Mehrzahl der Menschen finden den Aufenthalt in der Natur als wohltuend – nur wohnen sie meist dort wo das Verhältnis zu ihr tief gestört ist. Wir von Natur Refugium versuchen dabei Low Impact zu bauen – also mit möglichst wenig Eingriff und beim Bauen die ähnliche Muster anzuwenden, die man auch in der Natur findet. Der Architekt Christopher Alexander spricht davon, beim Bauen das Land zu reparieren oder heilen. Das ist nötig, um langfristig zufrieden wohnen und leben zu können.

 

Auch im Inneren einer Großstadt mit dichter Bebauung kann man das tun. Sogar dort, wo fast nichts mehr vom Boden oder der Natur zu sehen ist, kann man das tun. Man muss nur wissen, wie das geht.

 

Wer ein Grundstück hat und bauen oder kaufen möchte, der sollte dort eine Zeit zubringen, und vielleicht sogar ein Haus auf dem Gelände abstecken, um ein Gefühl für die Größenverhältnisse seines Hauses und die Anordnung der Zimmer zu bekommen.

 

Wenn möglich, dann sollte das Haus an der Nordseite stehen und nach Süden ausgerichtet sein. Gibt es schöne Stellen auf den Grundstück, dann sollte das Haus nicht dort gebaut werden, sondern an nicht so schönen Orten.

 

Wer Interesse hat, der kann bei uns Anleitung erhalten, wie man ein Haus auf einem Grundstück richtig plant. Wenn der Kunde seine Vorstellungen und einen groben Plan hat, können wir einen ersten Entwurf zeichnen.
Aber auch während des Bauens können unsere Häuser immer noch modifiziert und angepasst werden.

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