Die beste Bauweise für ein kompaktes Haus

Die beste Bauweise für ein kompaktes Haus

 

Lehm- Strohballen – Holz? Was ist das beste Material?

 

Häuser können mit den unterschiedlichsten Materialien gebaut werden. Wenn es jedoch um geringe Kosten, Energiesparen, Wohngesundheit, Dauerhaftigkeit und schnelles Bauen geht, dann ist die Auswahl begrenzt.

Unser Kompakthaus ist ein Fachwerkgebäude, das als Gitter-Rahmen ausgelegt ist und wie ein Container angehoben und transportiert werden kann. Dazu wird es mit entsprechenden bauaufsichtlich zugelassenen Konstruktionsschrauben verschraubt. Das hat viele Vorteile:

  • Verwindunssteif
  • Transportfähig
  • schlanke, platzsparende Wände.
  • verschiedene Wandoberflächen möglich
  • Wandausfachungen aller Art, auch für Selberbauer
  • Wände sind immer wieder neu individuell gestaltbar
  • Stampflehm oder Strohlehm möglich
  • geringer Transportaufwand der Materialien
  • schneller Aufbau
  • langlebig (100+ Jahre)
  • immer wieder flexible Gestaltungsmöglichkeiten durch die Bewohner
  • hohe Tragfähigkeit für Dachlasten oder zusätzliche Geschosse
  • das führt insgesamt zu einem sehr günstigen Preis

 

Stohballenhäuser

 

Bei naturverbundenen Menschen werden immer wieder Lehm und Strohballen als Baumaterialien diskutiert. Gegen Strohballen für langlebig Wohnhäuser spricht folgendes:

  • sehr hohe Schimmelgefahr, weil Stroh sehr saugfähig ist, aber Feuchtigkeit im eingebauten Zustand schlecht abgeben kann.
  • Insekten und Kleintiere im Stroh
  • braucht ein zusätzliches Tragwerk = Fachwerk
  • sinkt im Laufe der Zeit ab und muß oben nachgefüllt werden.
  • Braucht extrem dicke Wände und verbraucht dazu sehr viel Grundfläche, was es ungeeigent für kleine Bauten macht.

 

Die Fachwerkwand eines KompaktHauses macht das viel besser und dazu genauso preiswert.

  1. Die schlanken Balken des Fachwerks tragen und versteifen das Haus – erdbebensicher. Außerdem wirken sie als Wärmemassenspeicher der Sonnenwärme und als Dämmung.
  2. Die Ausfachung zwischen den Balken kann alles mögliche sein – vom Schüttgut bis hin zu massiven Stampflehm und Vollziegeln. Auch diese übernimmt die Funktion der Wärmespeicherung und teilweise der Dämmung.
  3. Ein Kalkputz ermöglicht den Austritt von Feuchtigkeit und schützt vor Durchfeuchtung durch Regen.
  4. Darauf folgt nach innen als Trennschicht und Dämmung die Thermoreflex-Membran aus umweltfreundlichen PE und reflektierendem Aluminium. Sie hat eine Dämmwirkung von vielen Zentimetern Mineralwolle und verhindert den Zutritt von Zugluft, was besonders bei Fachwerk-Häusern wichtig ist.
  5. Eine ca. 2cm dicke Gipskatonplatte oder Holzvertäfelung sind Wärmespeicher und Dämmung der Innenwärme und ergeben ein angenehmes Raumgefühl. Wer seine Wände künstlerisch formen und gestalten will, nimmt stattdessen Heraklit (zementgebundene Holzfaserplatte) als Dämmung und Putzträger.

 

Geschwungene Formen

 

Aus der Lehmbau-Szene kennt man die Häuser mit geschwungenen, fließenden Formen der Fassaden. Auch beim KompaktHaus kann dieser Effekt kann erzielt werden, indem man Kalkputz oder Strohlehm auf die innen- oder Außenwände aufträgt und modelliert. Jede zusätzliche Schicht erhöht das Wärmespeichervermögen. Wichtig ist dazu ein Putzträger wie Heraklit und bei Strohlehm ein Sechskant-Drahtnetz. Innen kann auch mit Gips gearbeitet werden. Nach Wunsch können die Wände immer wieder vom Bewohner geändert und gestaltet werden.

 

Wer runde Häuser und Wände mag, der kann sich sein Kompakthaus frei planen lassen. Ein Mandala-Dach oder Holzbinder ermöglichen eine Spannweite der Decke bis zu 10 Meter.

 

Bei allen Ausführungen des Kompakthauses bleibt immer die Grundidee eines Fachwerkbaus als in sich stabil verbundener Gitterrahmen erhalten. Sowohl Holzelemente als auch die Wandausfachungen und die Oberfläche können immer wieder erneuert oder umgestaltet werden. Der nach außen hin difussionoffene Aufbau ermöglicht optimalen Holzschutz ohne Chemie. Daraus ergibt sich eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit der Gebäude.

 

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