Wohnglück 4 – Die Wohnküche als zentraler und größter Raum

Als die Menschen wohlhabender wurden und sich Dienstboten leisten konnten, wurde die Küche als schmutziger Arbeitsplatz von den Wohnbereichen separiert. Als es dann keine Dienstboten mehr gab, wurde dies Aufteilung beibehalten und die Hausfrau schlüpfte in die Dienstboten-Rolle. Inzwischen löst sich das etwas auf, aber auch bei einer Wohnküche wird noch oft zwischen Koch- und Wohnbereich unterschieden. Und die Dientboten-Rolle wird etwas beibehalten.

Ursprünglich geschah das Wohnen oft in einem großen Raum mit einem Feuer als Mittelpunkt, das wärmte und zum Kochen gleichermaßen verwendet wurde – und auch optisch ein Vergnügen und ein Mittel zur Entspannung war. In diesem großen Raum wurde gegessen, gearbeitet, gespielt und geredet.

Auch in unsere Bauernküche kommen die Kinder zum Lernen, Basteln und Studieren, obwohl jeder ein eigenes Zimmer hat. Wer Ecken, Nischen und Fensterplätze anbietet, sowie mehrere Lese- und Arbeitsplätze, an denen man auch mal etwas liegen lassen kann, der macht die Wohnküche zum einem lebendigen Brennpunkt des Familienlebens.

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