Wohneigentum für finanzschwache Haushalte

Wohneigentum für finanzschwache Haushalte

 

Eines der wichtigsten Mittel zur sozialen Integration und zur Teilhabe an der Gesellschaft ist Wohneigentum, das vom Eigentümer gebaut und individuell gestaltet wird und zusammen mit umgebenden Bauten eine lebenswerte, gemeinschaftsfördernde Wohnkultur darstellt.

 

Nur sind für viele Haushalte eine Investition von mehreren hunderttausend Euro nicht vorstellbar und auch nicht finanzierbar. Was aber jeder leisten kann, ist ein Beitrag in Höhe einer Miete.

 

NaturRefugium hat deshalb das Modell des Mietkaufs für Wohneigentum entwickelt. Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit des Modells sind aber Wohnungspreise, die wesentlich geringer als üblich sind.

 

Diese vier Kernpunkte gewährleisten preiswertes Bauen:

  • Verringerte Materialkosten durch Bausätze ohne Vorfertigung mit direkter Lieferung vom Hersteller an die Baustelle. Kostensenkende Verbindungstechniken. Günstiger Großeinkauf mit Weitergabe der Preisvorteile an den Verbraucher.
  • Hausbausätze, die mit sehr hoher Eigenleistung errichtet werden können. Kostensparende Punktfundamente.
  • Gemeinschaftsbauten als Wohnhöfe, Mini-Dörfer oder terrassenförmigen Pueblos mit guter Landnutzung und dadurch geringer Grundstückskosten.
  • Raumökonomische Gebäude mit flexibler Inneneinteilung und geringerer Quadratmeterzahl pro Person

In der Gesamtheit dieser Punkte ergeben sich Preise für Wohneigentum, die auf die Person gerechnet nur einen Bruchteil der übrigen Kosten ergeben.

 

Diese niedrigen Kosten ermöglichen ein Modell des Mietkaufs, das ungefähr folgendermaßen funktioniert:

 

Eigentümer ist die Mietkaufgesellschaft oder Genossenschaft. Sie stellt dem zukünftigen Eigentümer Land und Baumaterial in Form von Bausätze zur Verfügung. Der Mieter erbaut das Haus mit viel Eigenleistung und zahlt in der Folge einen monatlichen Mietkaufbetrag, der die Kosten für Land und Material, dessen Verzinsung, einen angemessenen Gewinn und eine Risikoabsicherung darstellt. Dieser Beitrag sollte eine ortsübliche Miete nicht überschreiten – das wird durch die niedrigen Baukosten gewährleistet. Zahlt der Mietkäufer den vereinbarten Endbetrag ab, gehört ihm die Wohnung oder das Haus.

 

Bleibt aus irgendeinem Grund die Mietkaufzahlung aus, werden die bisher eingebrachten Zahlungen und Arbeitsleistungen als normale Mietzahlungen gerechnet und auf die bisherige Nutzungsdauer umgelegt. Sind diese aufgebraucht und erfolgt keine weitere Mietzahlung, wird der Mietvertrag gekündigt.

 

Durch dieses System steht einerseits einem Mietkäufer die Möglichkeit Wohneigentum zu erwerben offen. Theoretisch besteht diese Möglichkeit sogar für Sozialhilfeempfänger. Andererseits besteht genügend Sicherheit für den Anbieter der Mietkaufleistung.

 

Eine Beispielkalkulation:

 

Anteilige Grundstückskosten Gebäude 50m² a 100€ = 5000 €

Anteilige Kosten Gemeinschaftsgrund 5000 €

Bausatz für ein Häuschen oder Gebäudeteil mit ca 60m² Wohnfläche 20.000 €

Baunebenkosten 5.000 €

Summe 35.000 €

Kosten für Mietkauf, Zinsen, etc. 25.000 €

Summe 60.000 €

 

Abzahlung monatlich 500 € = 6.000 € p.a. In 10 Jahren ist das Häuschen abbezahlt. Schneller geht es mit Sonderzahlungen.

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Warum ist Bauen so teuer? Teil 3 Energiesparen macht Häuser teurer

 

Teil 3 Energiesparen macht Häuser teurer

Es wird gerne behauptet, dass Dämmen und Technische Ausrüstung zum Energiesparen Kosten einspart.

Das kann bei manchen Kombinationen durchaus sinnvoll sein. In vielen Fällen ist die Armotisationszeit viel zu lange – manchmal länger als die durchschnittliche Lebensdauer.

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Dämmstoffe wie z.B. Styropor müssen am Ende Ihrer Lebenszeit auch noch entfernt, erneuert und als teurer Sondermüll entsorgt werden. Das wird nicht bei der Kalkulation angegeben. Immer wieder liest man von Schimmelbildung, keinen Energieeinsparungen und teuren Reparaturen.

Auch bilden sich gerne Algenbeläge auf gedämmtem Außenflächen, weil sie keine Sonnenwärme mehr aufnehmen. Um das zu verhindern, werden umweltschädliche Fungizide in den Putz eingearbeitet.

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Viele Dämmstoffe sind leicht entzündlich und erhöhen die Brandgefahr, wie man vom Großfeuer am Grenfell Tower in London erfahren musste.

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Thermische Solaranlagen rechnen sich nur bei Förderungen und Eigenleistung. Lassen Sie sich eine Anlage vom Installateur aufbauen, fallen pro m² 1500€ an Kosten an. Eine 10m²-Anlage mit 15000€ muss erst mal soviel Heizkosten einsparen. Es gibt Wartungskosten und nach 10-15 Jahren müssen die ersten Komponenten ausgetauscht werden.

Dasselbe gilt für Lüftungsanlagen mit Wärmetauscher und Filter, die regelmäßig gewartet werden müssen und auch Strom verbrauchen. Auch Energiegewinnung durch Wärmepumpen braucht hohe Anfangsinvestitionen.

PV-Solaranlagen haben sich nur deshalb rentiert, weil sie durch andere Stromkunden subventioniert wurden (seit 2000 hat sich der Strompreis verdreifacht). Anlagen mit Batteriespeicher lassen die Kosten auf über 60 ct. pro kWh  ansteigen, wenn man die Batterielebensdauer mit einbezieht.

Wirklich sparen kann man dagegen durch eine Etagengasheizung, kleine thermische Solaranlagen für Warmwasser im Sommer, lokale Wärmetauscher-Lüfter für spezielle Zimmer, preiswerte Wärmeschutz-Verglasungen, lokale, speziell abgestimmt Split-Klimaanlagen als Wärmepumpen-Heizung und gezielte, schimmel-verhindernde Innendämmung.

 

Am besten spart man Energie, indem man sie nicht verbraucht. 

Welche Zimmer muss ich wirklich beheizen? Und wann? Und mit welcher Temperatur? Wie groß ist mein Raumbedarf wirklich?

NaturRefugium Häuser haben sinnvoll aufeinander abgestimmte Komponenten, die preiswert sind, sich schnell amortisieren, leicht zu warten und auch zu entsorgen sind. Sie stellen auch bei Fehlbedienung keine Gefahr für die Haus-Substanz dar, wie das bei vielen neuen und renovierten Häusern der Fall ist.

 

 

Warum ist Bauen so teuer? Teil 2: Der Perfektionswahn

Teil 2: Der Perfektionswahn

Sieht man neue oder renovierte Häuser, sehen sie alle so aus, wie aus dem Hochglanzprospekt von Playmobil: Perfekte, glatte Flächen, hochglänzende Dächer und Details, knallige Farben. Kommen diese Häuser in die Jahre, merkt man diesen diese paar Jahre sofort an.

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Und diese Perfektion zu erzeugen braucht man vorgefertigte Bauteile und spezielle Systeme. Nichts darf arbeiten, alles muss starr und fest sein. Das Erzeugen großer glatter Flächen ist aufwendig und kann nur oft von Spezialfirmen erzeugt werden.

Dazu kommt noch der Anspruch, jeweils den höchsten technischen Standard und eine dementsprechende Ausrüstung zu verwenden – die aber oft schon nach wenige Jahren veraltet ist.

Frühere Häuser wurden für Jahrhunderte konzipiert – und man kann sie auch heute noch bewohnen und sich in ihnen wohlfühlen.

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NaturRefugium konzipiert Häuser so, dass sie nicht nur einfach zu bauen sind, sondern auch einfach zu warten sind. Perfektion ist nicht gefragt; die Verbindung der Bauteile deckt größere Toleranzen ab und lässt Bewegungen zu. Kleine Unregelmäßigkeiten in den Oberflächen tragen zur Lebendigkeit und Individualität bei.

Die Bausätze von NaturRefugium brauchen keine Vorfertigung in Werkstätten. Die Materialien kommen direkt vom Hersteller auf die Baustelle. Z.B. können die Balken für unsere Häuser einfach bei einem nahen Sägewerk auf Maß zugeschnitten werden und direkt sägerauh an die Baustelle geliefert werden. Oberflächenbearbeitung wie Hobeln oder Schleifen geschieht nur dann, wenn gewünscht – an den sichtbaren Stellen.

Übrigens: Sägerauhes Holz trocknet Feuchtigkeit viel schneller ab. Unsere Häuser sind so konstruiert, dass die Balken nicht industriell getrocknet werden müssen. Ein Schwund beim Trocknen macht unseren Häusern nicht aus – sie können das abpuffern.

Das System der direkten und schnellen Zulieferung und der sparsamen Bearbeitung erspart eigene Werkstätten und immense Kosten. Interessanterweise können diese recht grob gefügten Häuser mehrere hundert Jahre halten – so wie ihre Vorbilder, die historischen Fachwerkhäuser auch.

 

 

 

Wohnungen lebenswert gestalten – Die Wohnküche als Begegnungs- und Arbeitsort

Als die Menschen wohlhabender wurden und sich Dienstboten leisten konnten, wurde die Küche als schmutziger Arbeitsplatz von den Wohnbereichen separiert. Als es dann keine Dienstboten mehr gab, wurde dies Aufteilung beibehalten und die Hausfrau schlüpfte in die Dienstboten-Rolle. Inzwischen löst sich das etwas auf, aber auch bei einer Wohnküche wird noch oft zwischen Koch- und Wohnbereich unterschieden. Und die Dientboten-Rolle wird etwas beibehalten.

In den Bauern- und Farmhäusern geschah das Wohnen oft in einem großen Raum mit einem Feuer als Mittelpunkt, das wärmte und zum Kochen gleichermaßen verwendet wurde – und auch optisch ein Vergnügen und ein Mittel zur Entspannung war. In diesem großen Raum wurde gegessen, gearbeitet, gespielt und geredet.

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In die Bauernküche kommen die Kinder zum Lernen, Basteln und Studieren, obwohl jeder ein eigenes Zimmer hat. Wer Ecken, Nischen und Fensterplätze anbietet, sowie mehrere Lese- und Arbeitsplätze, an denen man auch mal etwas liegen lassen kann – oder schnell wegräumen kann – der macht die Wohnküche zum einem lebendigen Brennpunkt des Familienlebens.

In einer Wohnküche machen verschiedene Details und Muster das Wohnen noch schöner und Menschen-gerechter. Hier folgt eine Auswahl davon:

 

Arbeitsplatz am Fenster

Anstatt einem Brett vorm Kopf – nämlich von Hängeschränken – einen Ausblick nach draußen. Natur, Nachbarschaft, Garten, Licht – das alles macht das Arbeiten leichter und entspannter.

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Sitzplatz am Fenster

Einen Sitzplatz für einige wenige Menschen so gestalten, dass der Blick ins Freie fallen kann. Wohltuend, wenn es eine Blickachse zu einem schönen Ort gibt.

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Gefiltertes Licht

Kletterpflanzen am Rande des Fensters dämpfen das Licht, verändern seine Farbe und verhindern, dass es ins Zimmer hereinknallt. Auch Markisen über den Fenstern können dem Licht eine angenehme Tönung geben. Regale vor Fenstern können auch ein Lichtbrecher sein.

Je nach Wetter und Jahreszeit müssen diese Filter angepasst werden.

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Der Zen-Blick

Ein Mönch lebte in einen Haus mit Blick auf das Meer. Doch ging kein Fenster dorthin. Das Meer konnte man nur dann sehen, wenn man über den Hof ging und an einer Lücke in der Hofmauer vorbeiging. Dadurch blieb der Meerblick immer etwas Neues und Besonderes.

Durch riesige Fenster wird die Gegend draußen zur Gewohnheit wie eine Fototapete. Durch Gestaltung des Außenbereichs in vielen Ebenen und durch relativ kleine Fenster mit Sprossen sieht man nie das ganze Bild, sondern man muss sich hin und herbewegen, um alles zu überblicken. So bleibt das Draußen lebendig mit immer neuen Aspekten.

 

Regale vor Fenstern

Wer große Fensterscheiben ohne Sprossen hat, kann ersatzweise schmale Regale vor den Fenstern anbringen – Immer auf der Seite, wo der Fensterflügel wegschwenkt. Dort können Gebrauchs- oder Ziergegenstände oder kleine Pflanzen hineingestellt werden – ohne das komplette Fenster zu verdecken.

Sind Regale auf der Innenseite und lassen die Fenster nach innen öffnen, lassen sie sich durch Scharniere wegschwenken oder auf Schienen wegschieben. Solche Regale können mit einer zusätzlichen Glasscheibe kombiniert werden, um die Wärmedämmung zu erhöhen.

 

Der gemeinsame Tisch

An einem großen Tisch kann man zusammen essen, aber auch viele gemeinsame Dinge machen. Wichtig ist, dass man einen guten Zugang zu allen Seiten hat. Dazu ist es gut, wenn Beine nach innen versetzt sind, so dass man – vor allem bei einer Eckbank – gut herumrutschen und sich bei vielen Gästen gleichmäßig verteilen kann.

 

Das Fach unter den Arbeitsflächen

Sehr oft kommt es vor, dass eine Arbeit noch nicht beendet ist, oder dass Lesestoff, Laptops oder Arbeitsmittel auf dem Tisch liegen und im Weg sind – oder einfach unaufgeräumt aussehen. Hilfreich ist hier ein Fach unter der Tischplatte und den Arbeitsplätzen, knapp 10 Zentimeter hoch. Hier kann man mit einem Griff schnell alle größeren Gegenstände verstauen. Für kleinere Dinge ist eine Schublade mit Unterteilungen hilfreich.

 

Stauplatz für Arbeitsmittel

Die wenigsten Menschen arbeiten gerne allein und arbeiten gerne im gemeinsamen Wohnbereich. Man kann dort auch die schriftlichen Angelegenheiten der Familie regeln.

Für größere Arbeitsmittel kann man daher entsprechende Stauräume einrichten. Eine Nähmaschine kann man aus einer Tischplatte herausklappen lassen. Hängeregister lassen sich in Klappen unter Sitzflächen verstauen. Unter Eckbänken lassen sich Regale einrichten. Ein Esstisch kann in der Mitte eine Klappe für einen Kasten darunter haben – oder Schubladen auf langen Schienen.

Bei allem ist es wichtig, dass man eine schnellen Zugriff zum Hin- und Wegräumen hat.

 

Regale, einen Gegenstand tief

Tiefe Schränke und Regale machen das Aufräumen schwer – man muss viel herumräumen und suchen. Sind die Regale nur so tief, wie der Gegenstand, der darin aufbewahrt werden soll, geht das Aufräumen und Finden leicht von der Hand. Gegenstände, die man fast nie braucht, kann man in Kisten ganz oben verstauen; und dort können die Regalbretter tiefer sein. Dadurch werden auch die Raumecken abgerundet.

 

Ein zentraler Platz für eine Feuerstelle

Von Natur aus ist der Mensch vom Feuer fasziniert und fühlt sich hingezogen. Sich auf seinem bequemen Lieblingsplatz hinkuscheln, die Flammen beobachten, leise Musik hören oder sich unterhalten oder ein Buch lesen – das ist eine Alternative zum Wohnzimmer-beherrschenden Fernsehschirm. Von einer solchen Atmosphäre fühlen sich auch andere Bewohner und Gäste angezogen und kommen gerne herbei.

Eine preiswerte Alternative für eine Kamin ist ein Kaminofen. Auch ganz preiswerte Modelle erfüllen die Abgasvorschriften und sind bei richtiger Bedienung lange haltbar – die Unterschiede sind nur Äußerlich. Kaminöfen kann man auch mit einem kleinen Spalt ummauern – dadurch überheizt der Raum weniger und die Mauer speichert die Wärme für lange Zeit.

Schön ist es, wenn auch ohne Feuer die Feuerstelle ein attraktiver Blickfang in der Raummitte ist. Möglicherweise kann dort auch ein mit Alkohol betriebener Kamin-Einsatz für gemütliche Sommerabende eingefügt werden – oder ganzjährig für Häuser mit Zentralheizung.

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Lieblingssitzplätze

Gerne stattet man Wohnzimmer mit uniformen Stühlen oder Sofas aus. Wie aber wäre es, wenn jeder sich seinen Lieblings-Sitzplatz oder Stuhl auswählt? Idealerweise stehen diese im Halbkreis um den Feuerplatz. Bei einem kleinen Raum könne auch eine Polsterecke oder eine gut gepolsterte, individuell gefertigte Eckbank ein Teil dieser Lieblingsplätze sein.

 

Lichtinseln

Im Gegensatz zu großzügig ausgeleuchteten Räumen fühlt man sich bei keinen Lichtinseln wohl, die den jeweiligen Platz nur soweit ausleuchten, wie man es braucht.

Zwei Menschen, die sich in einer Ecke unterhalten die nur für sie ausgeleuchtet ist, fühlen sich vertrauter. Wer ein Buch liest, kann ab und zu zum Kaminfeuer hinsehen und es genießen.  Dasselbe gilt für den Esstisch oder eine Arbeitsfläche. Das Streulicht braucht nur ausreichend zu sein, um gefahrlos im Raum herumgehen zu können

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Platz für Gäste

In vielen Weltgegenden ist es üblich dass man mit Gästen solange zusammensitzt, bis man müde ist. Dann legen sie diese einfach hin – auf gepolsterten Sofas oder anderen Liegeflächen. Man kann zum Beispiel Eckbänke so gestalten, dass die Sitzflächen zu Liegeflächen verbreitert werden. Decḱen und Kissen für solche Gelegenheiten kann man in Kästen unter Stitzflächen verstauen.

 

Multimedia

Der Fernseher als Dauerberieselungs-Mittel zerstört die Atmosphäre der Wohnküche. Hilfreich dagegen ist eine gute Musikanlage zum bewussten Hören der Lieblingsmusik.

Falls man doch ab und zu gemeinsam einen Film anschauen will, empfiehlt sich eine Leinwand an der Decke, die man ausziehen kann und ein Beamer. Alternativ ein Bildschirm hinter einer Schiebewand.

Wie alle anderen Dinge, soll der Mediengenuss ausgewählt und bewusst geschehen und damit wertvoller werden.

Warum ist bauen so teuer? Teil 1

Bildergebnis

Um eine durchschnittliche Immobilie zu bekommen, muss man rund 1500 € pro m² Wohnraum anlegen – plus Grundstückskosten. Dafür bekommt man ein Standardhaus aus den Baukatalogen der entsprechenden Anbieter und entsprechend dem jeweiligen Zeitgeschmack.

Will man etwas besonderes, individuell Geplantes, wird es entsprechend teuer.

Zur Auswahl stehen geklonte Wohnungen in einem Wohnblock oder einer Wohnanlage oder Doppel-/Reihenhaus oder ein Einfamilienhaus auf einem Grundstück.

Was fehlt, ist ein harmonisches Gesamtbild, gemeinschaftbildende Elemente und echte Individualität. Mit letzterem ist nicht der würfelförmige Wohnbunker mit riesigen Glasflächen gemeint und auch nicht das Zuckerbäckerschlösschen mit Retroelementen. Harmonie und Individualität findet man vielmehr in den alten Städten und Dörfern, wie z.B. in Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks. Jedes Haus ist anders – und passt trotzdem zu den anderen.

Doch nun zu den Baukosten.

Teil 1: Nichts für Selbermacher

Der erste Grund: Häuser können nur noch von Spezialisten und Baufirmen gebaut werden, und nicht mehr von Privatpersonen. Die Bauteile sind zu schwer und zu kompliziert und man braucht ein Heer von unterschiedlichen Spezialisten, um das alle zusammen zufügen.

Die Bauteile und Bauprozesse haben eine scheinbare Kompliziertheit. Das zeigt sich dann auch im späteren Instandhalten. Ein Riss in der Fassade, ein Undichtheit im Dämmsystem oder ein Wasserschaden ziehen riesige Reparaturmaßnahmen nach sich.

Wo man bei Fachwerkhäusern schnell einen Balken auswechseln oder eine Gefachung anstreichen konnte, ist nun eine komplette Einrüstung und ein großflächige Reparatur notwendig, die in die Zehntausende Euro geht.

Die Baumaterialien machen oft weniger als die Hälfte der Baukosten aus. Häuser, die so aufgebaut sind, dass sie relativ schnell in Eigenregie gebaut werden können, bergen ein immenses Sparpotential.

Wir von NaturRefugium entwickeln Häuser, die ohne große Maschinen von mäßig begabten Heimwerkern gebaut werden können – und zwar langlebig und mit solider Substanz.

Infos zu unseren Projekten und zukünftigen Vorhaben findest Du in diesem Blog und auf www.meinkompakthaus.de.

 

Keine Bilder von NaturRefugium Häusern?

Keine Bilder von NaturRefugium Häusern?

 

Wir haben schon oft Anfragen von Besuchern bekommen, warum es keine Bilder von NaturRefugium Häusern gibt. Hier einige Antworten und dann doch noch Hinweise wo und wann es Bilder gibt.

 

  1. Wir sind erst am Anfang unseres Projekts und haben noch nicht viele Häuser fertiggestellt. Unser Kompakthaus findet man auf der Site www.meinkompakthaus.de
  2. Das meiste haben wir bei der Restaurierung und Umgestaltung des zum Abriss freigegebenen Simmelsdorfer Hirtenhauses gelernt. Bilder davon auf www.hirtenhaus.blogspot.com
  3. Das typische NaturRefugium Haus gibt es nicht. NaturRefugium Häuser können jede Form und jeden Stil einnehmen. Sie können jede Art der Wandgestaltung bekommen. Die Idee ist, das Haus am Ort zu planen und entstehen zu lassen, ganz individuell und doch zur Umgebung passend. Wichtig sind aber vor allem zuerst die Räume und deren Anordnung zueinander. Wir quetschen keine Zimmeraufteilung in Quadrate oder Rechtecke. Wir lassen mit Ihnen so ein Haus wachsen… am besten live auf ihrem Grundstück.
  4. Weil manche Menschen zu Beginn etwas Probleme haben, sich so ein Haus vorzustellen, werden wir demnächst einige Grundrisse und Ansichten als Anschauungsmaterial bringen.
  5. Wir werden auch existierende moderne und historische Häuser als Beispiel-Bildmaterial bringen.

 

Wie weit ist NaturRefugium?

Wie weit ist NaturRefugium?

 

NaturRefugium steht erst am Anfang seiner Tätigkeit. Aber seit 25 Jahren beschäftigen wir uns als Quereinsteiger mit dem Thema Naturnahes Bauen. Neben der Restaurierung und Umgestaltung von zwei alten Bauerhäusern, dem Grafen-Anwesen in Oberndorf und dem Hirtenhaus in Simmelsdorf gab es auch mehrere Experimentalbauten.

 

Bei einem 7-jährigen Aufenthalt in Tansania, Ostafrika entstanden mehrere Unterkünfte, Werkstatt-, Stall und Wirtschaftsgebäude. In Simmelsdorf wurde auf dem Grundstück des Hirtenhauses ein kleines Kompakthaus nach den Grundsätzen eines NaturRefugiumHauses errichtet. Dabei wurden alle statischen, planerischen und handwerkliche Tätigkeiten angewandt. Das Kompakthaus wurde im Winter mit Gas beheizt, mit einem Kostenaufwand von weniger als 200€.

 

Die Idee für das NaturRefugium Haus entstand allerdings konkret bei der Restauration und liebevollen Umgestaltung des Simmelsdorfer Hirtenhauses. Dort wurde die vereinfachte Fachwerk-Konstruktion mit bauaufsichtlich zugelassenen Konstruktionsschrauben das erste Mal ausprobiert. Die Festigkeit ist dabei wesentlich höher als beim herkömmlichen Fachwerkbau und in alle Richtungen, also auch auf Zug, vorhanden. Vereinfacht bedeutet nur die Verarbeitung. Auf Wunsch sind auch aufwändige Fachwerkkonstuktionen mit viel Zierelementen wie bei historischen Häuser möglich.